Berliner Morgenpost vom 8. August 2006 
Der Sommer brachte Tamara Gräfin Nayhauß eine erfreuliche berufliche Entwicklung: Die Berliner Moderatorin hat eine neue TV-Sendung, die sie mit der Münchner Firma "South & Browse" selbst produziert und ans ZDF verkauft hat.

Das Format ist eine Serie, die in regelmäßigen Abständen in die ZDF-Sendung "Hallo Deutschland" eingebettet ist. Dafür reist Tamara zu den schönsten Schlössern in Deutschland, besucht die Hausherren, lässt sich die Geschichte der Familien erzählen und Privaträume der Adelssitze zeigen. Ein spannendes, weil oftmals nicht ganz leichtes Unterfangen. Viele Adelsfamilien, deren Häuser keine öffentlich zugänglichen Bereiche haben, beispielsweise in Form von Museen, halten sich im Hintergrund oder versuchen zumindest ihre privaten vier Wände aus den Medien heraus zu halten. Umso interessanter für den Zuschauer, wenn es Tamara Gräfin Nayhauß gelingt, einen Schlossherrn oder eine verdiente Persönlichkeit aus dem Bürgertum dafür zu gewinnen, die Pforten ihrer Häuser zu öffnen.

Im Vordergrund der Sendung steht aber nicht die Immobilie, oftmals ein geschichtsträchtiger Ort, sondern der Mensch, der sie bewohnt und erhält, bevor er sie an die nächste Generation weitergibt.
"Für mich ist mit der Sendung ein Traum in Erfüllung gegangen. Es ist mein erstes wirklich eigenes Ding. Ich hatte die Idee dazu, habe das Konzept geschrieben und das Format selbst an den Mann gebracht", freut sich Tamara.

In der Sendung am Sonnabend (12. August) um 18 Uhr stellt die Moderatorin Heinrich Fürst zu Fürstenberg vor, den sie nicht im Stammschloss Donaueschingen besuchte, sondern im Schloss Heiligenberg am Bodensee. Ein Refugium der Fürstenbergs, das die Familie seit 1951/52 jedes Jahr nur zehn Tage für den Sommerurlaub nutzt, vorwiegend zur Jagd. Dann gehört traditionell auch Caroline Prinzessin von Hannover aus dem Hause Grimaldi mit ihren Kindern zu den Stammgästen der Fürstenbergs in Heiligenberg.

In weiteren Folgen ist Tamara Gräfin Nayhauß mit ihrem Team zu Gast bei Enno Freiherr von Ruffin auf dessen Gut Basthorst in Schleswig-Holstein.Ein kleines Paradies, in dem bis zur Trennung auch seine damalige Ehefrau, Schlagersängerin Vicky Leandros, viele Jahre gelebt hat.

Oder bei Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn in dessen Stammschloss in Sayn (bei Koblenz), im Privathaus von Kaffeekönig Albert "Addi" Darboven an der Elbe in Hamburg und in seinem Privatgestüt vor den Toren Hamburgs oder im Familienanwesen der Joops in Potsdam-Bornstedt. Jette Joop zeigt die Oase, in der ihr Vater, Designer Wolfgang Joop, aufgewachsen ist. Begleitet wird sie dabei von ihrer Mutter Karin Joop-Metz und ihrer Großmutter Charlotte Joop. Geplant sind ebenso ein Dreh im Schloss Ulrichshusen in Mecklenburg-Vorpommern, dem Wohnsitz des Freiherrn Helmuth von Maltzahn und seiner Gemahlin Angela (übrigens eine Schwester der in Berlin lebenden Ingrid Rexrodt), die jedes Jahr die Musikfestspiele mit anschließendem Krebsessen austragen sowie ein Besuch bei Götz Freiherr von Berlichingen. Der Stiefsohn von Altbundespräsident Roman Herzog übernahm die Verwaltung des Stammsitzes in Jagsthausen nach dem Tod seines Vaters. Im Schloss lebt auch seine Mutter Alexandra Freifrau von Berlichingen mit ihrem zweiten Ehemann Roman Herzog.

"Ich wollte den Zuschauern zeigen, wie schön unser Deutschland ist. Und wie viele Menschen es hier gibt, die ihre Familientraditionen weiterführen. Es macht mir Freude, diese Menschen so persönlich und nah vorzustellen, wie sie sind. Berührungsängste sind da ganz überflüssig", sagt Tamara Gräfin Nayhauß. Die familiären Wurzeln der Moderatorin, die mit dem Anwalt Alexander Graf von Kalckreuth (Kanzlei "Kalckreuth & Rechtsanwälte") verheiratet ist, befinden sich in der Stadt Cormons nahe Venedig. Der dortige Dom befindet sich nach wie vor im Besitz der Familie Nayhauß-Cormons.
Franziska v. Mutius
Berliner Morgenpost 5. Juni 2002  
Die Gräfin fährt ab auf die Formel 1
Tamara Nayhauß moderiert neues TV-Magazin
Sie besuchte Ivana Trump auf deren Yacht in St. Tropez, Udo Walz in seiner Wohnung, Zirkusdirektor Louis Knie in seinem Wohnwagen in der Schweiz. Haus­besuche mit Kamera bei den Showstars, das war einmal. Jetzt hat sich die Berlinerin Tamara Gräfin Nayhauß auf die Sport Prominenz gestürzt, genauer gesagt auf die Stars der Formel 1.

Für das neue RTL-Magazin „Formel Exklusiv“ (läuft immer am Tag der Formel-1-Rermen um 16.45 Uhr) pendelt Tamara zwischen Berlin und Köln, jettet seit Anfang April zu den wichtigsten Rennstrecken dieser Welt. In Monaco, Graz, Barcelona oder Silverstone trifft sie Sportasse wie David Coulthard, Nick Heidfeld und die Schumacher-Brüder. Die findet Tamara übrigens ziemlich klasse, als Fahrer jedenfalls. Als Mann gefällt der Moderatorin Jacques Villenenve besser. Insgesamt seien die Rennfahrer ja „erschreckend klein“ und Tamara steht eher auf Breitschultrige. Das demonstriert sie beim Interview in der „Newton Bar“ am Gendarmenmarkt auch unmissverständlich. Just in dem Moment übrigens, als ihr Freund Felix vorbei fährt und fröhlich winkt. Der Bauträger mit Wohnsitz in Prenzlauer Berg hat Glück. Tamara liebt ihn mehr als die Sportasse und lebt — nach einer vorübergehenden Trennung — wieder bei ihm. „Brutto sind wir sechs Jahre zusammen, netto vier. Naja, da war mal eine Pause von zwei Jahren“, erzählt Tamara und schmunzelt. Irgendwie sympathisch.

Tamara Gräfin Nayhauß ist die Tochter von Bild-Kolumnist Mainhardt Graf Nayhauß, wuchs in Bonn auf und zog nach dem Abitur nach Paris. An der renommierten Universität „Sorbonne“ studierte sie Französisch, kehrte nach dem Examen nach Deutschland zurück, um sich ihren Berufstraum zu erfüllen. „Ich wollte einfach schon immer zum Fernsehen, am liebsten vor die Kamera“, sagt Tamara. „Aber ich wusste, dass da mehr dazugehört, als gut auszusehen“. Also absolvierte sie ein Praktikum beim RTL-Frühstücksfernsehen, dann ein Volontariat beim Münchner Privatsender Pro 7. Dort blieb Tamara vier Jahre lang, drei davon als Moderatorin des Promi-Magazins „Ding-Dong“. Dann holte sie RTL zurück. Seit April 2002 moderiert Tamara zusammen mit Verona Feldbusch und Kai Ebel das Magazin „Formel Exklusiv“, das in der Formel 1-Saison immer an den Renntagen ausgestrahlt wird. mut

Die sympathische 29-jährige Mode­ratorin Tamara Gräfin Nayhauß lebt seit mehr als einem Jahr in Berlin bei ihrem Freund Felix in Prenzlauer Berg. Wenn sie nicht gerade für ihr neues Magazin „Formel Exklusiv“ durch die Welt fliegt und Sportasse wie David Coulthard triffl (Foto links), entspannt Tamara gerne mit einem kühlen Ananassaft am Gendarmenmarkt. FOTOS: SCHROEWIG / PRIVAT
Berliner Morgenpost 18. Januar 2003 
Sarahs Furt mit Flipper
Was Sarah Connor auf dem Meeresgrund so alles ausplaudert... Beim Tauchen mit RTL­Moderatorin Tamara Gräfin von Nayhauß (,‚Life!“) in Miami erzählte die Sängerin und Neu-Berlinerin, dass sie ihren Freund, den Sänger Marc Terenzi von der Gruppe „Natural“, nicht heiraten will — zumindest nicht in absehbarer Zeit. Und: Ihre Leidenschaft gehöre den Delfinen. Beim Besuch in der Bucht von „Dolphin Aid“, einer Station, die Delfine als tierische Therapeuten für behinderte Kinder einsetzt, fasste Sarah Connor, die früher Meeresbiologin werden wollte, einen Entschluss. „Nach meiner Karriere möchte ich mit diesen sympathischen Säugern arbeiten. Ich denke auch darüber nach, sie in meinem nächsten Video künstlerisch einzusetzen.“ Für „Life!“ ging die Sängerin auch auf Krokodiltour in die Everglades und brauste auf Skates den Ocean Drive entlang, wo sie sich bei einem Sturz Schürfwunden zuzog. mut